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Hufe

Ursachen und Fütterung von Pferden mit brüchigen Hufen

Ursachen von brüchigen Hufen bei Pferden

Brüchige Hufe sind ein verbreitetes Problem bei Pferden und können durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden:

1.  Nährstoffmangel: Ein Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Biotin, Zink, Kupfer und essentiellen Aminosäuren kann die nachwachsende Hufstruktur schwächen.

2. Unausgewogene Fütterung: Eine Basis-Fütterung, die nicht alle notwendigen Vitamine und Mineralstoffe abdeckt, kann sich langfristig negativ auf die Hornqualität auswirken.

3. Übermäßige Feuchtigkeit: Matschige Paddocks oder nasse Weiden, können die Hufstruktur aufweichen und das Horn anfälliger für Risse und Ausbrechen wird.

4. Trockenheit: Extreme Trockenheit entzieht dem Huf Feuchtigkeit, macht ihn spröde und führt zu feinen Rissen und Absplitterungen.

5. Genetische Faktoren: Manche Pferde haben von Natur aus aufgrund ihrer genetischen Veranlagung eine weichere oder sensiblere Hornqualität.

6. Fehlende Pflege: Unzureichende oder unsachgemäße Hufpflege und mangelnde Stallhygiene können die Beschaffenheit des Hus beeinträchtigen.

7. Mechanische Belastung: Übermäßige oder ungleichmäßige Belastung der Hufe, bspw. durch intensive Arbeit auf harten Böden oder eine unphysiologische Hufform, führt leicht zu Rissen oder Brüchigkeit.

Fütterung von Pferden zur Unterstützung der Hornqualität

Eine gezielte, bedarfsgerechte Ernährung kann wesentlich zur Optimierung des Hornwachstums beitragen und die Struktur des nachwachsenden Hufes unterstützen:

1.  Biotin: Biotin ist ein essentielles Vitamin für den Haut- und Hufstoffwechsel. Es fördert ein stabiles Zellwachstum und kann die Hornqualität des nachwachsenden Hufes verbessern.

2. Zink und Kupfer: Diese Spurenelemente sind unentbehrlich für die Keratinbildung und -stabilität. Eine ausreichende Versorgung stärkt die körpereigene Hufstruktur.

3. Aminosäuren: Essentielle Aminosäuren wie Methionin und Lysin sind die Grundbausteine für die Keratinproduktion, aus der das Horn besteht. Proteinkomponenten im Futter unterstützen diesen Prozess.

4. Omega-3 und -6-Fettsäuren: Diese Fettsäuren unterstützen die Elastizität des Hufhorns und pflegen den Huf von innen heraus. Leinöl ist hierfür eine hervorragende Quelle.

5. Vitamin A und D: Vitamine spielen eine wichtige Rolle im Zellstoffwechsel und beim Wachstum. Sie sollten in einem ausgewogenen Verhältnis in der täglichen Ration vorhanden sein.

6. Hochwertiges Raufutter: Die unverzichtbare Basis jeder Pferdefütterung sollte qualitativ hochwertiges Heu sein.

7. Spezialisierte Fütterungszusätze: Ergänzungsfuttermittel, die eine durchdachte Kombination aus Biotin, Zink, Kupfer und essentiellen Fettsäuren enthalten, bieten eine sinnvolle Unterstützung bei erhöhtem Bedarf.

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